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5 Gründe, warum Linsen so gesund sind

Ob rote, braune oder grüne Linsen, die Hülsenfrüchte sind gesundheitsfördernd und sollten daher regelmäßig auf dem Teller landen. Sie lassen sich bestens kombinieren und sind für jede Ernährungsform geeignet. Welche gesundheitlichen Vorzüge Linsen mitbringen, verraten wir in den folgenden Abschnitten. Des Weiteren gehen wir auf die unterschiedlichen Kochzeiten der bunten Hülsenfrüchte ein.



1. Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Co.

Linsen stecken voller gesunder Nährstoffe. Dazu zählen Vitamine wie Vitamin A, Vitamin B, Vitamin E sowie Niacin und Folsäure. Hinzu gesellen sich jede Menge gesunde Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Magnesium, Mangan, Selen, Nickel und Zink. Der obendrein hohe Eisen-Gehalt ist vorrangig für Vegetarier und Veganer interessant. Es dient der Bildung von Blutbestandteilen sowie der Leber- und Muskelfunktion. Begünstigt wird die Bio-Verfügbarkeit durch den Verzehr von Vitamin C.


2. Zuverlässige Proteinquelle

Vor allem Vegetarier und Veganer müssen auf eine ausreichende Proteinzufuhr achten. Mit 23 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm Linsen zählen sie zu den eiweißhaltigsten pflanzlichen Lebensmitteln und stellen einen guten Fleischersatz dar. Doch nicht nur Menschen, die auf tierische Produkte verzichten, profitieren von Linsen. Auch Bodybuilder und Sportler mit einem höheren Umsatz oder dem Ziel, Muskelmasse aufzubauen, können von dem zusätzlichen Protein Gebrauch machen.


3. Abnehmen mit Linsen

Linsen halten schlank, obwohl sie 40,6 Gramm Kohlenhydrate auf 100 Gramm Linsen mitbringen. Mit gerade einmal 300 Kilokalorien, 1,5 Gramm Fett und 23,5 Gramm Eiweiß helfen Linsen beim Abnehmen, weisen eine Vielzahl an Ballaststoffen auf und sind wahre Energielieferanten. Sie halten lange satt und versorgen den Körper obendrein mit wichtige Vitaminen und Nährstoffen.


4. Gesunde Herz-Kreislauf-Funktion

Linsen sind reich an einer Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenole). Diese wirken sich blutregulierend, antioxidativ sowie entzündungshemmend auf den Organismus aus. So können sie sogar Krebserkrankungen und Thrombose vorbeugen. Mit einer polyphenol- und vitaminhaltigen Ernährung anhand von Gemüse und Obst treten deutlich seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie bestimmte Krebsarten auf. Es ist empfehlenswert, Linsen mit unterschiedlichen Gemüsesorten zu kombinieren.

Zudem wird durch den Verzehr von Hülsenfrüchten das „böse“ Cholesterin (LDL-Cholesterin) gesenkt. Das „gute“ Cholesterin (HDL-Cholesterin) wird hingegen erhöht. Dies führt zu einer gesunden Herz-Kreislauf-Funktion im Körper.


5. Gut für das Nervensystem

Linsen sind im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Nervennahrung. Die in den Hülsenfrüchten enthaltenen B-Vitamine (unter anderem das B-Vitamin Cholin) führen zu einem gesunden Nervensystem und unterstützen zusätzlich die Bildung von roten Blutkörperchen. Zudem enthalten 100 Gramm Linsen 71 Milligramm Magnesium, wodurch die Durchblutung und das Nervensystem zusätzlich gefördert werden.

Wissenswert: Cholin ist essenziell für die Herstellung von Acetylcholin im Körper. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Neurotransmitter, der in puncto Muskelbewegung, Gedächtnis, Stimmung, dem regelmäßigen Herzschlag und für andere Grundfunktionen des Körpers eine entscheidende Rolle spielt.


Die Zubereitung von Linsen

Im Supermarkt ist eine Vielzahl an Linsen in den unterschiedlichsten Farben und Größen vertreten. Hier wird auch zwischen geschälten und ungeschälten Linsen unterschieden. Ungeschälte Hülsenfrüchte sind nährstoffreicher, dafür aber schlechter zu verdauen. Wer zu dieser Variante greift, sollte die Linsen über Nacht einweichen. So werden sie deutlich bekömmlicher und bringen viele wertvolle Vorteile für die Gesundheit mit.

Die Kochzeiten der einzelnen Linsen-Arten unterscheidet sich. Während rote Linsen lediglich 10 Minuten benötigen, müssen Beluga-Linsen, Berglinsen und Tellerlinsen 30 bis 45 Minuten gekocht werden, um gut bekömmlich zu sein. Im Mittelfeld befinden sich gelbe Linsen mit einer Kochzeit von 12 bis 15 Minuten.

Achtung: Gichtpatienten sollten bei dem Verzehr von Linsen vorsichtig sein, da diese Purine enthalten. Diese müssen zunächst in Harnsäure umgewandelt werden, um sie auszuscheiden. Wenn die Nieren nicht mehr hinterherkommen, erhöht dies den Harnsäurespiegel. Nierensteine und Gichterkrankungen sind die Folge. Für einen voll funktionsfähigen Organismus sind die enthaltenen Purine jedoch kein Problem.


Fazit

Linsen fördern das Immunsystem, regeln den Cholesterinspiegel im Körper und unterstützen Nerven und Gehirn. Aus diesem Grund sollten sie häufiger auf dem Speiseplan stehen. Ob als Linsendal, Linsensalat oder auch als Beilage bei einer Bowl, die Hülsenfrüchte halten fit, fördern die Gesundheit und versorgen den Körper auch bei einer veganen Ernährung ideal mit Proteinen. Auch Linsennudeln bereichern immer häufiger den Speiseplan, sodass auch hier von den gesundheitlichen Vorteilen gezehrt werden kann.